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LinkedIn Jobsuche – vermeide diese 8 Fehler

"There is no second chance for the first impression" – das gilt nicht nur im Bewerbungsgespräch. Bei der LinkedIn Jobsuche ist es nicht anders. Deine digitale Bewerbungsmappe muss sitzen – das sollte sie zumindest.

Die Realität aber sagt etwas anderes. Ein kleiner Fehler hier, ein Patzer dort – schnell bröckelt die schillernde Fassade. Manche Ausrutscher lassen sich verschmerzen, manche aber nicht. Diese 9 Fehler musst Du unbedingt vermeiden.

 

1. Fehler bei der LinkedIn Jobsuche - Bilder sagen mehr als Worte

 

Mal angenommen: Du hast Text und Bild vor Dir liegen. Wo schaust Du zuerst hin? Ganz genau, Bilder ziehen unseren Blick magisch an. Der Text kann noch so gut sein – wenn das Bild nicht stimmt, hat der Lebenslauf keine Chance.

Die LinkedIn Jobsuche macht da keine Ausnahme – Bilder sind Pflicht. Oder hättest Du gedacht, dass eine Kontaktanfrage um bis zu siebenmal mehr Erfolg hat mit Profilbild? Kein Wunder – im Zeitalter von Fake-Profilen und Fake News sind wir vorsichtiger geworden. Gerade Social Networks, vor allem Business Networks wie LinkedIn, wollen echte Gesichter sehen.

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Irgendein Schnappschuss aus dem letzten Partyurlaub sollte es aber natürlich nicht sein. Auch bei der digitalen Jobsuche hat ein aktuelles und seriöses Foto oberste Priorität. Du willst schliesslich Vertrauen erwecken. Doch keine Sorge: Anzug und Krawatte sind längst kein Muss mehr. Smart Casual tut es auch. Mit Blazer und Shirt kannst Du genauso gut punkten.

2. Fehler bei der LinkedIn Jobsuche: Mehr ist mehr

"The bigger, the better" steht Dir bei der digitalen Jobsuche nur im Weg. Es geht nicht um das grösste, sondern um das wertigste Netzwerk. Nicht jeder neue Kontakt ist ein Karrieresprungbrett.

Lass nicht jeden in Dein Netzwerk. Achte auf Kontakte mit Mehrwert. Eine gute Anlaufstelle sind ehemalige Arbeitskollegen und Vorgesetzte. Dasselbe lässt sich von Kommilitonen und Experten aus Deinem Fachbereich behaupten. Nachbarn, Freunde und Familie aber sind nicht unbedingt die besten Geschäftskontakte.

3. Fehler bei der LinkedIn Jobsuche: Profil-Stalking

In der realen Welt sind Stalker ungebetene Gäste – so auch in der digitalen. Wer LinkedIn-Profile regelrecht stalkt, tritt der Person zu nahe – selbst im World Wide Web. Einmal pro Monat ist völlig okay. Mehrmals in der Woche oder gar täglich aber ist zu viel des Guten. Gerade ohne direkte Kontaktaufnahme schüchtert exzessives Profil-Stalking ein.

Auch bei Recruitern oder HR-Verantwortlichen macht Spionieren keinen guten Eindruck. Im Gegenteil: Es wirft ein schlechtes Licht auf den Bewerber. Die Diagnose: ungeduldig, neugierig, unreif.

"Aber wer soll meine Profilaufrufe schon sehen?", fragen sich viele Bewerber. Sie übersehen die Nachvollziehbarkeits-Funktion. Wann immer Du auf ein Profil klickst, weiss der Kontakt über Deinen Besuch Bescheid.

Kleiner Tipp: Deaktiviere die Informationsanzeige zu besuchten Profilen in Deinem Business Account. Jetzt kannst Du Dich ungestört auf LinkedIn umsehen.

4. Fehler bei der LinkedIn Jobsuche: immer einen Schritt hinterher

Dein LinkedIn-Profil ist nicht in Stein gemeisselt. Es ist genauso dynamisch wie Dein Lebenslauf. So muss es mit Deinen Erfahrungen wachsen. Jede neue Station hat sich ihren Platz auf Deiner virtuellen Bewerbungsmappe verdient.

Wer ständig hinterherhinkt, tut sich auf dem Arbeitsmarkt keinen Gefallen. Ein veraltetes Profil erweckt schnell den falschen Eindruck: Wer schon bei der LinkedIn Jobsuche nicht auf Zack ist, ist es womöglich auch im Job nicht.

Ein absolutes No-Go sind Angaben, die schon mehrere Jahre zurückliegen. Alle Angaben müssen regelmässig auf den neusten Stand gebracht werden. Oder würdest Du für Deinen Traumjob einen veralteten Lebenslauf einreichen?

5. Fehler bei der LinkedIn Jobsuche: das leblose Profil

Wer mit seinem LinkedIn-Profil potenzielle Arbeitgeber anlocken will, muss auch etwas dafür tun. Dein Profil muss für sich sprechen, es muss leben. Langweilige Auftritte gibt es genug. So solltest Du nicht nur das Nötigste vom Nötigsten wie Name, Ausbildung und Berufsbezeichnung angeben. Gib Deiner Online-Visitenkarte Ecken und Kanten. Nicht nur Deine berufliche Erfahrung ist relevant. Auch Deine persönlichen Interessen können Eindruck hinterlassen.

Selbst Dein Ranking in den Suchrecherchen von Personalern kannst Du positiv beeinflussen. Alles, was Du dafür brauchst, sind die passenden Keywords. Nutze themenrelevante Schlagworte, optimal auf Deine Jobsuche abgestimmt, und rücke ins Visier des Recruiters. Je weniger Keywords Du bei Deiner LinkedIn Jobsuche hinterlegst, desto schlechter Dein Ranking.

So erweckst Du Dein Profil zu Leben:

  • Charakterisiere Deine beruflichen Stationen mit den passenden Keywords: z.B. "kreatives Schreiben", "SEO" und "Recherche" für den "Content Manager".
  • Lade Hintergrundfotos hoch, kreiere einen Profilslogan oder poste in den Community-Feed.
  • Präsentiere Dich multimedial: Kombiniere verschiedene Medienformate wie Text, Bild, Video und Links. Das steht nicht nur für mediale Kompetenz und Professionalität, sondern erhöht auch die Verweildauer auf Deinem Profil.

6. Fehler bei der LinkedIn Jobsuche: keine Referenzen

Wer braucht schon Referenzen? Ist doch nur ein Social Network. Viele User verwechseln LinkedIn gerne mit einer zwanglosen Community zum Inszenieren, Chatten und Networken. Doch falsch gedacht: Bei LinkedIn geht es ums Geschäft. Du suchst einen Job und für einen Job brauchst Du Referenzen.

Bitte frühere Arbeitgeber um Empfehlungen. Wenn Du gute Arbeit geleistet hast, dürfen es auch Deine Kontakte wissen. Eine Rezession allein aber geht oft unter. Bestenfalls kannst Du mehr als drei vorweisen.

7. Fehler bei der LinkedIn Jobsuche: der Einzelgänger

Einzelgänger tun sich bei der digitalen Jobsuche schwer. Im Miteinander liegt die Kraft. Du musst Dich mit Gleichgesinnten austauschen, Kontakte knüpfen, aktiv auf Recruiter zugehen. Bei der LinkedIn Jobsuche fängst Du damit an.

Die 50 verschiedenen Communities sind schliesslich nicht nur zum Spass da. Sie sollen Deine Karriere pushen. Doch auch hier gilt "weniger ist mehr". Tritt nicht so vielen Gruppen wie möglich bei, sondern den richtigen.

8. Fehler bei der LinkedIn Jobsuche: das kreative Künstlerprofil

Nicht falsch verstehen: Kreativität ist gut. Gerade in künstlerischen Berufen wie bei Autoren, Malern oder Werbeprofis ist eine Prise Extravaganz durchaus erwünscht. Du musst es aber auch nicht übertreiben.

Tob Dich nicht bei Skills und Berufsbezeichnungen aus. Hier zahlt sich Pragmatismus aus. Geh lieber auf Nummer sicher und bezieh Dich auf die LinkedIn-Vorschläge. Nur danach wird auch wirklich gesucht.

Social Schweiz - LinkedIn Jobsuche für Anfänger

LinkedIn ist auf dem Vormarsch: Allein im deutschsprachigen Raum nutzen mehr als 13 Millionen Professionals das Karrierenetzwerk für ihre berufliche Zukunft. Ein Profil ist schnell erstellt. Bei der Pflege sieht es schon anders aus. Nicht selten lassen Professionalität und Seriosität zu wünschen übrig – kein Wunder, dass die erhofften Kontaktanfragen und Jobangebote auf sich warten lassen. Doch dem muss nicht so sein: Social Schweiz holt das Beste aus Deinem LinkedIn-Profil heraus.

Mit dem Workshop LinkedIn for Beginners bei Microsoft Schweiz lernst Du das Einmaleins einer erfolgreichen Online-Bewerbungsmappe kennen. Von der richtigen Zielgruppenansprache über die Dos und Don'ts beim Networking bis hin zur Suchmaschinenoptimierung für Keywords und Fachgebiete – mach LinkedIn zu Deinem persönlichen Bewerbungsassistenten.

 

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